Acanthurus pyroferus - Schokoladen Doktorfisch ca. 5 cm
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Product information "Acanthurus pyroferus - Schokoladen Doktorfisch ca. 5 cm"
Der Schokoladen-Doktorfisch ist ein besonders interessanter Vertreter der Doktorfische. Jungtiere unterscheiden sich optisch deutlich von ausgewachsenen Exemplaren: Sie besitzen häufig eine leuchtend gelbe Färbung und imitieren verschiedene Zwergkaiserfische der Gattung Centropyge. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Körperfarbe zu einem warmen Braun- bis Schokoladenton. Auffällig bleiben die orangefarbenen Bereiche an den Kiemendeckeln und Flossenansätzen sowie die kontrastreiche Zeichnung rund um das Maul.
Acanthurus pyroferus ist im tropischen Indopazifik verbreitet. Sein Verbreitungsgebiet reicht von den Seychellen über den westlichen und zentralen Pazifik bis nach Französisch-Polynesien, in den Norden bis Südjapan und in den Süden bis zum Great Barrier Reef und nach Neukaledonien. Er bewohnt Lagunen, Außenriffe und riffnahe Bereiche mit Korallen, Felsen und Sandflächen.
Zur aquaristischen Haltung:
Der Schokoladen-Doktorfisch benötigt ein geräumiges Meerwasseraquarium mit viel freiem Schwimmraum und gleichzeitig ausreichend Steinaufbauten zum Abweiden und Zurückziehen. Das Aquarium sollte gut eingefahren sein und dauerhaft stabile Wasserwerte aufweisen. Eine kräftige, abwechslungsreiche Strömung sowie eine sehr gute Sauerstoffversorgung sind besonders wichtig.
Im Vergleich zu einigen empfindlicheren Acanthurus-Arten gilt Acanthurus pyroferus als etwas anpassungsfähiger. Dennoch kann auch diese Art bei Stress, schlechter Wasserqualität oder starken Schwankungen anfällig für Hautparasiten wie Cryptocaryon irritans werden. Eine leistungsfähige Filterung und der unterstützende Einsatz einer korrekt dimensionierten UV-C-Anlage sind daher empfehlenswert. Die UV-C-Anlage ersetzt jedoch weder eine Quarantäne noch dauerhaft stabile Haltungsbedingungen.
Gegenüber friedlichen Riffbewohnern verhält sich der Schokoladen-Doktorfisch meistens unkompliziert. Gegenüber anderen Doktorfischen, insbesondere ähnlich gefärbten oder vergleichbar geformten Arten, kann er jedoch territorial und durchsetzungsstark auftreten. In ausreichend großen Aquarien ist eine Vergesellschaftung grundsätzlich möglich, sollte aber sorgfältig geplant werden. Neue Doktorfische sollten möglichst gleichzeitig eingesetzt werden und ausreichend voneinander getrennte Revier- und Rückzugsmöglichkeiten vorfinden.
Die Ernährung sollte überwiegend pflanzlich und abwechslungsreich gestaltet werden. Norialgen, Algenblätter, Spirulina und hochwertiges Pflanzenfutter sollten regelmäßig angeboten werden. Ergänzend eignen sich Frostfuttersorten wie Mysis, Krill oder Cyclops sowie hochwertiges Granulat- und Flockenfutter. Mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt entsprechen seinem natürlichen Fressverhalten und unterstützen die Verdauung.
Da Acanthurus pyroferus einen großen Teil des Tages mit der Nahrungssuche verbringt, sollte im Aquarium ausreichend natürlicher Algenaufwuchs vorhanden sein. Zusätzlich können Algenblätter dauerhaft oder mehrmals täglich an einer Futterklammer angeboten werden. Eine einseitige Ernährung mit ausschließlich tierischem Frostfutter ist nicht empfehlenswert.
Aufgrund seiner möglichen Endgröße von etwa 25 cm, seines hohen Bewegungsdrangs und seines Territorialverhaltens ist diese Art ausschließlich für große, gut strukturierte und biologisch stabile Meerwasseraquarien geeignet.
Lateinischer Name:
• Acanthurus pyroferus
Deutscher Name:
• Schokoladen-Doktorfisch
• Mimik-Doktorfisch
Größe:
• Endgröße: ca. 25 cm
• Aktuelle Größe: 7 cm
Aquariengröße:
• ab 1000 Litern
• für ausgewachsene Tiere besser 1200–1300 Liter oder größer
Temperatur:
• 24 °C–27 °C
Futter:
• Norialgen und andere Meeresalgen (Algenblätter , Veggie Flakes )
• Algenfutter und Spirulina Soft Spirulina
• Frostfutter wie Mysis, Krill und Cyclops
• hochwertiges Granulat- und Flockenfutter ( Soft Protein Superfood , Soft Multimix )
• pflanzliche Kost und natürlicher Algenaufwuchs
• mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt
Schwierigkeitsgrad:
• mittel bis anspruchsvoll
Vergesellschaftung:
• am besten einzeln oder mit friedlichen Riffbewohnern
• gegenüber anderen Doktorfischen teilweise territorial
• ausreichend Schwimmraum und mehrere Revierstrukturen schaffen
• nicht mit stark aggressiven oder dominanten Doktorfischen vergesellschaften
• Vergesellschaftung mit ähnlich gefärbten oder ähnlich geformten Arten sorgfältig planen
• gilt grundsätzlich als riffgeeignet
Hinweis: Die empfohlene Aquariengröße von mindestens 1000 Litern ist aufgrund der möglichen Endgröße und des ausgeprägten Bewegungsdrangs fachlich sinnvoll. Für dauerhaft ausgewachsene Tiere sowie bei einer Vergesellschaftung mit weiteren größeren Fischen sind Aquarien mit 1200 bis 1300 Litern oder mehr deutlich besser geeignet. Verschiedene. Bei Doktorfischen ist neben dem reinen Volumen insbesondere eine große Beckenlänge mit viel freier Schwimmfläche entscheidend.
Lateinischer Name:
- Acanthurus pyroferus
Deutscher Name:
- Schokoladen Doktorfisch
Ausgewachsene Größe:
- bis zu 25 cm
Aquariengröße:
- ab 1000 Liter
Temperatur:
- 24°C – 27°C
Futter:
- Algenfutter und Norialgen
- Frostfutter (Mysis, Artemia, Krill, Cyclops)
- hochwertiges Granulat- und Flockenfutter
- pflanzliche Kost und Aufwuchsalgen
Schwierigkeitsgrad:
- mittel
Vergesellschaftung:
- einzeln oder mit anderen friedlichen Riffbewohnern
- gegenüber anderen Doktorfischen teilweise territorial
- nicht mit sehr aggressiven Arten vergesellschaften