Pterapogon kauderni - Kardinalbarsch DNZ!
Regulärer Preis:
39,90 €
Verfügbar, Lieferzeit: 1 - 3 Tage
Produktnummer:
FMC 3319
Produktinformationen "Pterapogon kauderni - Kardinalbarsch DNZ!"
Der Banggai-Kardinalbarsch gehört zu den bekanntesten und unverwechselbarsten Kardinalbarschen der Meerwasseraquaristik. Pterapogon kauderni besitzt einen silbrig-weißen Körper mit markanten schwarzen Querbändern und zahlreichen kleinen weißen Punkten auf Körper und Flossen. Die stark verlängerten Flossenstrahlen verleihen ihm ein besonders elegantes Erscheinungsbild. Durch sein ruhiges Schwimmverhalten und die kontrastreiche Zeichnung ist er ein auffälliger Bewohner des Riffaquariums.
Besonders hervorzuheben ist die Herkunft unserer angebotenen Tiere: Bei den von uns angebotenen Pterapogon kauderni handelt es sich um deutsche Nachzuchten (DNZ). Die Tiere wurden unter kontrollierten Aquarienbedingungen in Deutschland nachgezogen und aufgezogen. Sie sind bereits an die Bedingungen im Meerwasseraquarium sowie an geeignetes Ersatzfutter gewöhnt. Gerade bei dieser Art ist die Nachzucht besonders zu begrüßen, da die natürlichen Bestände ein sehr begrenztes Verbreitungsgebiet besitzen und als gefährdet gelten.
Pterapogon kauderni stammt ursprünglich aus einem sehr kleinen Verbreitungsgebiet rund um die Banggai-Inseln in Indonesien. Die Tiere leben dort in flachen, geschützten Küstenbereichen und halten sich häufig in Gruppen zwischen Korallen, Felsen, Seeigeln und anderen schützenden Strukturen auf. Besonders Jungtiere suchen in der Natur häufig die Nähe langstacheliger Seeigel, deren Stacheln Schutz vor Fressfeinden bieten.
Zur aquaristischen Haltung:
Der Banggai-Kardinalbarsch gilt als vergleichsweise unkompliziert zu haltender Meerwasserfisch. Das Aquarium sollte über eine abwechslungsreiche Riffstruktur mit ausreichend Höhlen, Überhängen und geschützten Bereichen verfügen. Gleichzeitig benötigen die Tiere offene Bereiche, in denen sie ihr typisches ruhiges Schwebeverhalten zeigen können.
Pterapogon kauderni ist im Gegensatz zu vielen anderen Kardinalbarschen auch tagsüber regelmäßig gut sichtbar. Die Tiere stehen häufig nahezu bewegungslos im freien Wasser und bewegen sich mit ruhigen Flossenbewegungen zwischen verschiedenen Bereichen des Aquariums.
Unsere deutschen Nachzuchten sind bereits an die Aquarienhaltung gewöhnt und müssen nicht von Wildfangbedingungen auf ein Leben im Aquarium umgestellt werden. Auch die Gewöhnung an geeignetes Ersatzfutter ist bereits erfolgt, wodurch die Eingewöhnung im neuen Aquarium in der Regel deutlich erleichtert wird.
Bei der Vergesellschaftung mit Artgenossen muss das Sozialverhalten berücksichtigt werden. Jungtiere können zunächst in Gruppen friedlich zusammenleben. Mit zunehmender Geschlechtsreife bilden sich jedoch Paare und es können deutliche innerartliche Aggressionen entstehen. Insbesondere dominante Paare können unterlegene Artgenossen energisch aus ihrem Revier vertreiben.
Für kleinere und mittelgroße Aquarien ist deshalb die Haltung eines harmonierenden Paares häufig die beste Lösung. Eine dauerhafte Gruppenhaltung erwachsener Tiere erfordert ein entsprechend großes Aquarium mit zahlreichen voneinander getrennten Rückzugsmöglichkeiten und sollte sorgfältig beobachtet werden.
Gegenüber anderen friedlichen Riffbewohnern zeigt sich Pterapogon kauderni normalerweise ausgesprochen verträglich. Die Tiere sind keine hektischen Schwimmer und eignen sich sehr gut für ruhig bis moderat besetzte Riffaquarien. Stark aggressive oder dauerhaft bedrängende Mitbewohner sollten vermieden werden.
Eine der faszinierendsten Besonderheiten dieser Art ist ihr Fortpflanzungsverhalten. Pterapogon kauderni ist ein Maulbrüter. Nach der Paarung nimmt das Männchen die befruchteten Eier ins Maul und trägt sie während ihrer Entwicklung.
Während der Brutpflege nimmt das Männchen über einen längeren Zeitraum keine oder kaum Nahrung auf. Nach Abschluss der Entwicklung werden bereits vergleichsweise große und vollständig entwickelte Jungfische aus dem Maul entlassen. Dadurch lässt sich Pterapogon kauderni im Vergleich zu vielen anderen Meerwasserfischen relativ gut im Aquarium nachzüchten.
Die Geschlechtsunterscheidung ist bei jungen Tieren nicht zuverlässig möglich. Auch bei ausgewachsenen Exemplaren sind die äußeren Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen relativ gering. Eine sichere Geschlechtsbestimmung anhand einzelner äußerer Merkmale ist daher nicht immer möglich.
Die Ernährung sollte abwechslungsreich und überwiegend tierisch gestaltet werden. Pterapogon kauderni ernährt sich natürlicherweise von Zooplankton, kleinen Krebstieren und anderen tierischen Futterorganismen. Im Aquarium eignen sich insbesondere Mysis, Krill und Cyclops.
Unsere deutschen Nachzuchten sind bereits an Ersatzfutter gewöhnt. Neben Frostfutter kann hochwertiges Granulatfutter in geeigneter Größe angeboten werden. Mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt sind empfehlenswert.
Pterapogon kauderni ist kein ausgeprägter Algenfresser und benötigt eine proteinreiche, tierisch orientierte Ernährung. Eine abwechslungsreiche Fütterung mit hochwertigen Futtersorten unterstützt eine gute Kondition, intensive Zeichnung und erfolgreiche Fortpflanzung.
Korallen werden vom Banggai-Kardinalbarsch nicht gefressen oder gezielt geschädigt. Die Art eignet sich daher hervorragend für Riffaquarien. Auch Schnecken und andere größere Wirbellose werden normalerweise nicht behelligt.
Bei sehr kleinen Garnelen und insbesondere Garnelennachwuchs ist dagegen Vorsicht geboten. Pterapogon kauderni ist ein Kleintierjäger und kann entsprechend kleine Krebstiere als Nahrung betrachten. Was in das Maul passt und als Futterorganismus erkannt wird, kann grundsätzlich erbeutet werden.
Das Aquarium sollte über eine gute Wasserqualität, ausreichende Sauerstoffversorgung, eine moderate bis abwechslungsreiche Strömung und dauerhaft stabile Wasserwerte verfügen. Geschützte Bereiche innerhalb des Riffaufbaus sollten mit ausreichend offenem Schwimmraum kombiniert werden.
Lateinischer Name:
• Pterapogon kauderni
Deutscher Name:
• Banggai-Kardinalbarsch
Herkunft:
• Deutsche Nachzucht (DNZ)
• in Deutschland unter Aquarienbedingungen nachgezogen und aufgezogen
• keine Wildfänge
• bereits an die Bedingungen im Meerwasseraquarium gewöhnt
• bereits an geeignetes Ersatzfutter gewöhnt
Größe:
• Endgröße: ca. 8 cm
• Aktuelle Größe: 4–5 cm
Aquariengröße:
• ab ca. 120 Liter für ein Paar
• bei Gruppenhaltung deutlich größer
• strukturreicher Riffaufbau mit ausreichend Rückzugsmöglichkeiten empfohlen
Temperatur:
• 24°C – 27°C
Futter:
• Frostfutter (Krill, Mysis, Cyclops)
• hochwertiges Flockenfutter Veggie Flakes
• mehrere kleinere Fütterungen täglich
• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer
Schwierigkeitsgrad:
• einfach
• robuste Nachzuchttiere
• innerartliches Sozialverhalten bei erwachsenen Tieren beachten
Vergesellschaftung:
• gegenüber anderen friedlichen Riffbewohnern sehr gut verträglich
• Paarhaltung besonders empfehlenswert
• Jungtiere können zunächst in Gruppen gehalten werden
• bei erwachsenen Tieren können deutliche innerartliche Aggressionen auftreten
• dominante Paare können unterlegene Artgenossen bedrängen
• für eine dauerhafte Gruppenhaltung entsprechend großes und gut strukturiertes Aquarium erforderlich
• aggressive und stark territoriale Mitbewohner vermeiden
• hervorragend für Riffaquarien geeignet
• Korallen werden nicht geschädigt
• sehr kleine Garnelen und andere Kleinkrebse können als Beute angesehen werden
Fortpflanzung:
• im Aquarium regelmäßig nachzüchtbar
• Maulbrüter
• das Männchen übernimmt die Brutpflege
• das Männchen trägt die Eier und späteren Jungfische im Maul
• Jungfische werden bereits relativ groß und vollständig entwickelt entlassen
• während der Brutpflege frisst das Männchen zeitweise nicht oder nur sehr wenig