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Centropyge bispinosa - Streifen-Zwergkaiser

Produktinformationen "Centropyge bispinosa - Streifen-Zwergkaiser"

Der Streifen-Zwergkaiserfisch zählt zu den farbenprächtigsten und beliebtesten Zwergkaiserfischen der Meerwasseraquaristik. Seine intensive blauviolette bis purpurfarbene Grundfärbung wird von zahlreichen orangefarbenen bis rötlichen vertikalen Streifen durchzogen. Die dunkelblau gesäumten Flossen und die kräftigen Farben machen Centropyge bispinosa zu einem besonders attraktiven Blickfang im Riffaquarium.

Centropyge bispinosa ist im tropischen Indopazifik weit verbreitet und bewohnt dort strukturreiche Korallenriffe, Lagunen und Außenriffbereiche. Die Tiere halten sich bevorzugt in Bereichen mit dichtem Korallen- und Felsaufbau auf, wo ihnen zahlreiche Spalten und Höhlen als Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Einen großen Teil des Tages verbringen sie damit, die Riffstruktur nach Algenaufwuchs und kleinen wirbellosen Organismen abzusuchen.

Zur aquaristischen Haltung:

Der Streifen-Zwergkaiserfisch benötigt ein gut eingefahrenes Meerwasseraquarium mit einem abwechslungsreich aufgebauten Riff und zahlreichen Höhlen, Spalten und Versteckmöglichkeiten. Gleichzeitig sollten ausreichend freie Bereiche zum Schwimmen vorhanden sein. Besonders wichtig ist eine biologisch aktive Riffstruktur mit natürlichem Algen- und Mikroorganismenaufwuchs, die dem Fisch zusätzliche Möglichkeiten zur Nahrungssuche bietet.

Centropyge bispinosa gilt bei stabilen Wasserwerten als vergleichsweise robuster Zwergkaiserfisch. Nach erfolgreicher Eingewöhnung zeigt er sich meist aktiv, neugierig und ist den ganzen Tag damit beschäftigt, das Riff nach Nahrung abzusuchen. Frisch eingesetzte Tiere können zunächst scheu sein und verbringen einen großen Teil ihrer Zeit zwischen den Riffaufbauten. Mit zunehmender Eingewöhnung werden sie in der Regel deutlich zutraulicher.

Gegenüber vielen anderen Riffbewohnern verhält sich der Streifen-Zwergkaiserfisch meist unkompliziert. Wie für Zwergkaiserfische typisch, kann er jedoch ein ausgeprägtes Revierverhalten entwickeln. Besonders gegenüber anderen Zwergkaiserfischen und ähnlich aussehenden Arten sind Auseinandersetzungen möglich. Eine Vergesellschaftung mehrerer Centropyge-Arten sollte daher nur in entsprechend großen und stark strukturierten Aquarien erfolgen.

Centropyge bispinosa kann einzeln gehalten werden, zeigt jedoch auch ein interessantes Sozialverhalten. In der Natur leben Zwergkaiserfische häufig als Paar oder in kleinen Haremsverbänden mit einem dominanten Männchen und mehreren Weibchen. Eine Paarhaltung ist im Aquarium grundsätzlich möglich und kann bei ausreichend Platz und geeigneter Zusammenstellung der Tiere sehr interessant sein. Eine Gruppenhaltung erfordert deutlich mehr Platz und zahlreiche voneinander getrennte Rückzugsmöglichkeiten.

Die Ernährung sollte abwechslungsreich gestaltet werden und sowohl pflanzliche als auch tierische Bestandteile enthalten. Natürlicher Algenaufwuchs, Spirulina und hochwertige Futtermittel mit pflanzlichen Bestandteilen sind ebenso geeignet wie Frostfutter in Form von Mysis, Krill und Cyclops. Auch hochwertiges Granulat- und Flockenfutter wird nach der Eingewöhnung meist zuverlässig angenommen. Mehrere kleinere Fütterungen über den Tag verteilt sind empfehlenswert und entsprechen dem natürlichen Fressverhalten.

Zur zusätzlichen Versorgung können Frost- und Trockenfutter gelegentlich mit hochwertigen Vitamin- und Fettsäurepräparaten angereichert werden. Besonders marine Omega-3-Fettsäuren sind eine sinnvolle Ergänzung einer abwechslungsreichen Ernährung. Eine solche Futteranreicherung kann insbesondere während der Eingewöhnung oder nach Transportstress hilfreich sein.

Bei der Haltung im Riffaquarium muss berücksichtigt werden, dass Centropyge bispinosa wie andere Zwergkaiserfische nicht als uneingeschränkt riffsicher angesehen werden kann. Viele Exemplare lassen Korallen vollständig in Ruhe, einzelne Tiere können jedoch an Korallenpolypen, Weichkorallen, LPS-Korallen oder Muscheln zupfen. Dieses Verhalten ist individuell und lässt sich vor dem Einsetzen nicht zuverlässig vorhersagen. Eine abwechslungsreiche und ausreichende Fütterung kann das Risiko reduzieren, bietet jedoch keine Garantie.

Das Aquarium sollte über eine gute Sauerstoffversorgung, abwechslungsreiche Strömung und dauerhaft stabile Wasserwerte verfügen. Ein gut eingefahrenes Becken mit natürlichem Algen- und Mikroorganismenaufwuchs erleichtert insbesondere während der Eingewöhnungsphase die erfolgreiche Haltung.

Lateinischer Name:

• Centropyge bispinosa

Deutscher Name:

• Streifen-Zwergkaiserfisch

Größe:

• Endgröße: ca. 9-10 cm

• Aktuelle Größe: 5-6 cm

Aquariengröße:

• ab ca. 350 Liter

• für Paarhaltung und Vergesellschaftung mit weiteren Zwergkaiserfischen entsprechend größer

Temperatur:

• 24°C – 27°C

Futter:

• Frostfutter (Mysis, Krill, Cyclops)

• Spirulina und pflanzliches Futter Soft Spirulina

• hochwertiges Granulat- und Flockenfutter Soft Multimix , Soft Protein Superfood

• natürlicher Algenaufwuchs

• kleine Krebstiere und weitere tierische Futterbestandteile Ocean Plankton , Fish Plankton

• Futter kann zusätzlich mit Vitaminen und marinen Fettsäuren angereichert werden Food Energizer

• mehrere kleinere Fütterungen täglich

Schwierigkeitsgrad:

• mittel

Vergesellschaftung:

• einzeln oder bei geeigneten Bedingungen als Paar

• gegenüber den meisten friedlichen Riffbewohnern gut verträglich

• gegenüber anderen Zwergkaiserfischen teilweise territorial

• ausreichend Höhlen, Spalten und Revierstrukturen schaffen

• mehrere Centropyge-Arten nur in ausreichend großen und gut strukturierten Aquarien vergesellschaften

• nur bedingt riffsicher – Korallen und Muscheln können gelegentlich angezupft werden

Hinweis: Centropyge bispinosa ist ein aktiver und farbenprächtiger Zwergkaiserfisch, der nach erfolgreicher Eingewöhnung vergleichsweise robust gehalten werden kann. Ein gut strukturiertes und eingefahrenes Aquarium mit zahlreichen Verstecken und natürlichem Algenaufwuchs ist für eine erfolgreiche Haltung besonders wichtig. Trotz seiner überschaubaren Endgröße sollte ausreichend Platz zur Revierbildung vorhanden sein. Wie bei anderen Zwergkaiserfischen kann nicht garantiert werden, dass Korallen und Muscheln vollständig unbehelligt bleiben.