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Amblyeleotris steinitzii + Alpheus bellulus

Produktinformationen "Amblyeleotris steinitzii + Alpheus bellulus"

Die Kombination aus der Steiniz Wächtergrundel und dem Tigerknallkrebs gehört zu den faszinierendsten Symbiosen der Meerwasseraquaristik. Während der Knallkrebs unermüdlich eine Wohnhöhle gräbt und instand hält, übernimmt die Grundel die Rolle des Wächters. Mit ihrem ausgezeichneten Sehvermögen warnt sie den nahezu blinden Krebs vor möglichen Gefahren. Beide Tiere stehen dabei über den ständigen Körperkontakt mit den Fühlern des Krebses in engem Austausch – ein beeindruckendes Beispiel für eine perfekt funktionierende Lebensgemeinschaft.

Amblyeleotris steinitzii ist im Indopazifik verbreitet und bewohnt flache Lagunen sowie geschützte Riffbereiche mit sandigem Bodengrund. Dort lebt sie fast ausschließlich in enger Gemeinschaft mit Knallkrebsen der Gattung Alpheus. Alpheus bellulus kommt ebenfalls im westlichen Indopazifik vor und gräbt Wohnhöhlen unter Steinen und Korallen, die beiden Tieren als sicherer Rückzugsort dienen.

Zur aquaristischen Haltung:

Für die erfolgreiche Haltung sollte das Aquarium über einen ausreichend hohen Sandboden mit feiner bis mittlerer Körnung verfügen. Feste Steinaufbauten müssen sicher auf dem Aquarienboden stehen, da der Tigerknallkrebs intensiv gräbt und den Bodengrund unter Steinen entfernen kann. Nur standsicher aufgebaute Dekoration verhindert spätere Einstürze.

Die Steinitz-Wächtergrundel ist ein friedlicher Bodenbewohner und verbringt den Großteil des Tages in unmittelbarer Nähe ihrer Höhle. Der Tigerknallkrebs erweitert und pflegt diese kontinuierlich, während die Grundel aufmerksam ihre Umgebung beobachtet. Bei Gefahr zieht sich das Paar blitzschnell gemeinsam in den Bau zurück.

Beide Tiere gelten als unkompliziert, sofern geeignete Lebensbedingungen vorhanden sind. Ein feiner Sandboden, ausreichend Versteckmöglichkeiten sowie ruhige Mitbewohner fördern das natürliche Verhalten. Besonders interessant ist das tägliche Zusammenspiel beider Tiere, das sich bereits kurze Zeit nach dem Einsetzen beobachten lässt.

Die Steinitz-Wächtergrundel ernährt sich von kleinen Krebstieren, Zooplankton und anderem feinen Frostfutter. Im Aquarium werden Mysis, Cyclops sowie hochwertiges Granulatfutter in passender Größe problemlos angenommen. Der Tigerknallkrebs verwertet zusätzlich Futterreste und wird häufig indirekt von der Grundel mitversorgt. Mehrere kleinere Fütterungen fördern das natürliche Fressverhalten.

Das Aquarium sollte über stabile Wasserwerte, eine gute Sauerstoffversorgung und eine ruhige Umgebung verfügen. Aufgrund ihres friedlichen Wesens eignet sich diese Symbiose hervorragend für gut eingefahrene Riffaquarien mit sandigem Bodengrund.

Lateinischer Name:

• Amblyeleotris steinitzii

• Alpheus bellulus

Deutscher Name:

•Steinitzii-Wächtergrundel

• Tigerknallkrebs

Größe:

• Endgröße Grundel: ca. 7 cm

• Endgröße Knallkrebs: ca. 4–6 cm

• Aktuelle Größe Grundel: ca. 5 cm

• Aktuelle Größe Knallkrebs: ca. 3–4 cm

Aquariengröße:

• ab 100 Liter

Temperatur:

• 24°C – 27°C

Futter:

• Frostfutter (Mysis, Krill, Cyclops)

• hochwertigen Granulat- und Flockenfutter Veggie Flakes , Soft Multimix

• Zooplankton Ocean Plankton , Fish Plankton

• kleine Krebstiere

• der Knallkrebs nimmt zusätzlich Futterreste auf

Schwierigkeitsgrad:

• einfach bis mittel

Vergesellschaftung:

• ideal als Paar

• sehr friedlich gegenüber anderen Riffbewohnern

• gut mit kleinen bis mittelgroßen Fischen vergesellschaftbar

• ausreichend Sandfläche und Versteckmöglichkeiten bereitstellen

• nicht mit räuberischen oder stark aggressiven Bodenfischen vergesellschaften

Hinweis: Für eine dauerhafte und natürliche Haltung sollte ein Sandboden vorhanden sein. Steinaufbauten müssen direkt auf dem Aquarienboden stehen. Unter geeigneten Bedingungen gehen Aurora-Wächtergrundel und Tigerknallkrebs meist innerhalb kurzer Zeit ihre natürliche Symbiose ein und zeigen ein besonders interessantes Verhalten.